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Verbraucherinfos

Aktion "Kesseltausch NRW" 2015

Stichwort „Austauschpflicht“

Über Jahrzehnte hinweg haben rund 15 Millionen Heizungsanlagen in deutschen Kellern unbeachtet ihren Dienst verrichtet. Heute zählen sie zu den rund 75 Prozent des technisch veralteten Gesamtbestandes in der Bundesrepublik. Viele dieser alten Schätzchen stehen nun per Gesetz vor dem Aus. Seit Jahresanfang dürfen Heizkessel für flüssige und gasförmige Brennstoffe, die vor 1985 in Ein- oder Zweifamilienhäuser oder in Miethäusern eingebaut wurden, nicht mehr betrieben werden. So sieht es die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) vor, und die Maßnahme ist sinnvoll: Denn alte Heizungen verbrauchen zu viel Heizenergie und belasten die Umwelt ganz erheblich. Zudem kann durch den Austausch von Kessel und Pumpe die Effizienz gesteigert und die Stromkosten gesenkt werden. Stichtag für den Austausch war der 1. Januar 2015. Wer einen alten Heizkessel betreibt, sich bezüglich Baujahr und Kennzahlen unsicher ist, oder den technischen Zustand abklären will, sollte sich fachlich-kompetenten Rat suchen.

Über 4.000 getauschte Brennwertgeräte in NRW

Heizungsfachbetriebe der SHK-Innung Beispielhausen stehen Zwangstausch-Geplagten und Modernisierungswilligen bei der Konzeption der neuen Wärmeerzeugung wie auch bei der Auswahl möglicher Förderprogramme zur Seite. Wie bereits im Jahr 2014 haben Betreiber auch in diesem Jahr die Möglichkeit zur Teilnahme an der Kesseltausch-Kampagne NRW. Im Rahmen der Gemeinschaftsaktion des Sanitär-Heizung-Klima-Handwerks, der Heizungsindustrie und der Energieversorger erhalten nordrhein-westfälische Hausbesitzer 200 Euro Rabatt (brutto) für den Austausch zugunsten eines Erdgas-Brennwertgerätes durch einen SHK-Innungsfachbetrieb. Der Zeitraum für die Antragsstellung endet am 30. Juni 2015. Die Kampagnen-Website mit Informationen zu Teilnahmekriterien, den vier Industriepartnern und dem einfachen Anmeldeverfahren lautet www.kesseltausch-nrw.de.